Fokus, Ordnung und Struktur für Scanner


Möchtest du endlich rausfinden was dich antreibt? Hast du sooo viele Ideen, dass du nicht weißt wo du anfangen sollst? Weißt du nicht wirklich wohin mit dir?


Na dann herzlich willkommen in meiner Welt.


Ich Eiere jetzt schon eine ganze Weile herum, entschiede mich ständig wieder für ein anderes Thema, auf meinem Themenpool und schaffe es einfach nicht an einer Sache dran zu bleiben. Ich springe ständig hin und her und bringe nichts zu Ende.

Da es mich, und auch mein Umfeld, ziemlich genervt hat, wollte ich dringend etwas ändern und ein wenig mehr Struktur in meine Gedanken und mein Tun bringen. Das soll keinesfalls heißen, dass ich mich für etwas entschieden muss. Nein! Wir dürfen in jeder Zelle unseres Körpers weiter so kreativ sein und machen, wonach uns gerade ist. Wir müssen und nicht festlegen. Nur an der ein oder anderen Stelle etwas mehr System in das Ganze bringen.

Um mich mehr zu fokussieren und es mir auch selbst leichter zu machen habe ich in den letzten Wochen einiges umgekrempelt. So erhoffe ich mir, etwas mehr Klarheit und Leichtigkeit in mein Leben zu bringen. Bis jetzt funktioniert es ganz gut 😊.


Ein paar Infos zu meinem Chaos:

Mein erstes Laster: ich schreibe furchtbar gerne Dinge auf. Ob es etwas ist was ich gelesen habe und es zusammenfasse oder Ideen, Wünsche und To Dos. Das ganze natürlich auf Papier, weil ich es einfach viel schöner finde. Das Problem daran: zum einen ist diese Menge an Papier nicht sonderlich umweltschonend zum anderen könnte ich mir aus meinen ganzen Notizen und Zetteln langsam eine große Höhle bauen.

Am Anfang des letzten Jahres hatte ich bereits damit begonnen, alles relevante nur noch in EIN Notizbuch zu schreiben. Dort sind die einzelnen Rubriken mit Post Its markiert, damit es übersichtlicher ist. Das war schon mal kein schlechter Anfang.

ABER da ist ja auch noch das ganze Papier, dass sich über die Jahr gesammelt hat, mit Dingen, die ich unbedingt mal ausprobieren oder lesen will, wenn denn irgendwann mal Zeit dafür ist. Zweites Laster: das brauche ich bestimmt irgendwann. Kommt dir das bekannt vor? Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dieses Irgendwann ist in den letzten 10 Jahren noch nicht eingetreten. Und wahrscheinlich wird es das auch nie.


Sortieren und Strukturieren

Wie also ordnet man seine verschiedenen Interessengebiete und schafft für sich etwas Ordnung. Barbara Sher beschreibt in ihrem Buch „du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ super, welche verschiedenen Scannertypen es gibt und welche Methode sich für den jeweiligen Typ am besten eignet.

Da es bei mir mehrere Themen gibt, die mich immer mal wieder interessieren habe ich ihren Rat befolgt und Ordner zu meinen einzelnen Interessengebieten angelegt. Dazu habe ich mir zunächst eine Übersicht erstellt, welche Themen mich interessieren. Das sind echt einige. Anschließend habe ich die einzelnen Themen zu Kategorien zusammengefasst und alle „Bestandteile“ oder auch liebevoll das Zettelchaos in einen Ordner geheftet.

Zusätzlich habe ich mir eine Mappe mit 12 Trennblättern angeschafft, in der ich die aktuellen Themen bearbeite.

Die Flexibilität habe ich gewahrt, indem ich die Inhaltsverzeichnisse auf wieder beschreibbares Papier geschrieben habe. Man kann auch Stifte verwenden, die man wegradieren kann. Geschmackssache.

So sieht es jetzt aus:


Was hat mir dieser erste Schritt gebracht:


· Kein herumfliegendes Papier mehr, dass gar nicht weiß, wo es hin soll

· Wenn mich ein Thema mal wieder packt, habe ich alles an einer Stelle und kann direkt loslegen.

· Ich konnte unnötiges aussortieren.


Aussortieren

Die Sache mit dem Wegwerfen. Um Ordnung und Leichtigkeit in dein Leben zu bringen musst du Dinge loslassen. Ich will nicht sagen, dass ich ein „Papier-Messie“ bin, obwohl doch eigentlich war ich genau das. Ich habe unendlich viel aufgehoben und nichts weggeworfen, du weißt schon wegen dem irgendwann was sowieso nie eintritt. Ich fühle mich jetzt schon ein ganzes Stück leichter.

Es lohnt sich. Miste aus! Sortiere und strukturiere deine Notizen und du wirst ganz automatisch etwas leichter. So bleibt mehr Zeit für die wichtigen Dinge und mehr Platz hast du am Ende auch noch. Kleiner Tipp am Rande: Dieser Platz muss nicht gleich wieder gefüllt werden.


Aufgabenliste erstellen:

Mache dir EINE Liste mit all den Projekten, die noch offen sind. Jetzt unterteilst du diese Projekte in 4 Kategorien:


· Spannend. Möchte ich auf jeden Fall baldmöglichst weiter verfolgen. Prio 1

· Immer noch interessant, aber gerade nicht das, was ich brauche

· Könnte eventuell noch interessant sein

· Werde ich nie mehr fertig machen, weil es mich nicht mehr interessiert, ich es nicht mehr brauche


Auch hier darfst du großzügig im Ausmisten sein! Was ist wirklich noch notwendig?

Mit Hilfe der Ordner wird es dir leichter fallen einen Überblick über deine Projekte zu haben. Ich habe für mich die Idee ein Notizbuch mit rausreißbaren Seiten zu verwenden.

WICHTIG: JA man darf Projekte unabgeschlossen „begraben“. Du musst nicht alles zu Ende bringen. Es gibt einfach Themen, die waren mal spannend, bremsen dich jetzt aber nur aus.

Wer gerne auf Papier schreibt, die Notizen aber dennoch gerne direkt digital hat dem möchte ich das moleskin Notizbuch empfehlen. Ich nutze es jetzt auch schon seit einem Jahr, für die Notizen, die ich später digitalisieren will.



Ordnung und Struktur auf einen Blick

1. Kategorien festlegen

2. Ordner und/oder Mappe zum aufbewahren/abarbeiten anlegen

3. Beim einsortieren: AUSMISTEN!

4. Aufgabenliste erstellen (Erklärung siehe Text)

5. Gibt es eventuell bremsende Glaubenssätze?

6. Dinge SOFORT erledigen. (alles was weniger als 3 Minuten dauert)

7. Arbeitsfläche/ Wohnung „aufräumfreundlich“ gestalten

8. Aufräumroutinen entwickeln


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